Warum weinst du nur?

13. April 2021 // Ein Gastbeitrag

Von Julia Poniewas

Zum ersten Mal Frühling. Julia mit Sohn Alejandro. Foto:privat

Ich war darauf vorbereitet. Lange Nächte, keinen Schlaf, Augenringe… Dann erfuhren wir das größte Glück und unser Sohn Alejandro wurde geboren. Ich wusste, er macht nun meine Nächte zum Tag. Aber kein Problem, ich war mir darüber ja im Klaren.

Doch meist kommt es anders als man denkt und siehe da: Alejandro ist ein Traumbaby. Schläft, abgesehen von Still-Phasen, nachts durch. Ich konnte es kaum glauben. Dachte ich. Die Realität holte mich allerdings schnell ein und das sah ich nicht kommen: Ganze Nachmittage und Abende gefüllt mit Weinen und Schreien. Laut meiner Hebamme völlig normal, war es für mich, trotz der intensiven Vorbereitungen, eine große Überraschung und in manchen Momenten ein Schock.

So hört man als Schwangere doch stets aufs Neue, dass die ruhigen Nächte gezählt seien und nicht die Nachmittage oder Abende. Nun war Alejandro da und die ersten Wochen schauten mein Mann und ich immer wieder sorgenvoll auf die Uhr, wann es erneut losgehen würde. Nach erster Überforderung und unendlichen Versuchen, ihn zu beruhigen (wiegen, schlafen legen, viel häufiger stillen…) erhielten wir die ultimativen Tipps, die uns die ersten acht Wochen erleichterten.

Tipp 1: Tragen und dabei unbedingt gehen! (Danke, Nina!) Wie meine Hebamme sagte, sind Babys evolutionsbedingt Tragebabys. Also trugen wir Alejandro kilometerweit. Draußen oder in der Wohnung. Dabei ließ er sich aber nur über der Schulter oder in der Babytrage beruhigen (und schlief so oftmals ein). Die Babytrage war und ist für uns Gold wert. 

Ähnlich wie Tipp 2: Der Föhn! Ein (weißes) Rauschen, das nicht nur Babys schläfrig macht.  Und so war das Föhn-Geräusch von Youtube ein dankbarer Begleiter unseres Alltags (auch als App vorhanden).

Und trotz jeder Vorbereitung haut das neue Leben einen um… Was hat dich in deinem neuen Leben als Eltern am meisten überrascht? Schreib uns auf unserem Instagram-Kanal wirundihr.blog

Wer wir sind

Schwestern. Mamas. Tanten unserer Kinder – zwei Jungs und ein Mädchen. Journalistinnen. Und das so so gerne. Also, alles von dem.

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